2001: Frühlingsfest der Wiener Gilden bei uns

Am 9. Juni 2001 fand das Frühlingsfest der Pfadfinder-Stadtgilde Wien bei uns im Pfarrhof von Mariahilf statt. Spielerische Bewerbe und ein Quiz hielten die Teilnehmer auf Trab, im ernsten Teil gab es viele Ehrungen, und eine Fotowand berichtete aus dem Pfadfinder- und Gildeleben.

Die Band „Blue Box“ spielte für uns Country Music und viele Ohrwürmer.

2000: Gilde-Café am VIENNA 2000

Vom 29. Juli bis zum 8. August 2000 fand das internationale Landeslager der Wiener Pfadfinder und Pfadfinderinnen VIENNA 2000 am ehemaligen Flugfeld von Aspern statt. Wieder eroberten wir die Herzen der Teilnehmer und Besucher, die sich im Gilde-Café stärken konnten. Cafetier war der Gildemeister der Gilde Eiche, Eugen Peter Ludwig, der auch von 18 unserer Gildenmitglieder – kürzere oder längere Zeit – unterstützt wurde.

Sechs unserer Gildenmitglieder schlugen aber gleich ihre Zelte im Lager auf und zählten dann zu den „länger Dienenden“.

2000: 15 Jahre Gilde Mariahilf

Die Jubiläumsveranstaltung „15 Jahre Pfadfinder-Gilde Mariahilf“ fand am 27. Mai 2000 im Salvatorsaal in der Pfarre statt. Es wurden Festreden geschwungen, Ehrungen vorgenommen, eine Fotowand dokumentierte die Geschichte, und die „Happy Sisters“ vom Pfadfinderklub 18/68 sangen und musizierten für uns.

1999: Fackeltour durch den Wienfluß-Tunnel

Immer schon wollten wir den Wienfluß-Tunnel erkunden, im März 1999 war es dann so weit: Mehr als 150 Teilnehmer – darunter die Bezirksvirstehung, die Mariahilfer Geistlichkeit, Pfarrgemeinderäte, die Ministrantengruppen, natürlich die Pfadfinder- und Altpfadfinder der Pfadfindergruppe 17 und einige befreundete Gilden.

Aber das war kein ruhiger Marsch: Begleitet wurden wir von Dudelsackklängen und Trommelwirbel und auch der Wienfluß war stark angeschwollen und brauste laut neben uns her – und in ihm spiegelten sich die vielen Fackeln, die uns Licht gaben: unvergeßliche Eindrücke für die Teilnehmer.

1990: Mitarbeit am Landeslager in Laxenburg VIENNA 90

Vom 28. Juli bis zum 10. August 1990 fand das internationale Landeslager der Wiener Pfadfinder und Pfadfinderinnen unter dem Titel „VIENNAa 90“ in Laxemburg statt. Die Pfadfinder-Gilde Mariahilf koordinierte den Verkaufsbereich und stellte durch statische Brechnungen sicher, dass das Veranstaltungspodium nicht einbrach.

Aber wohl allen Teilnehmern in bester Erinnerung wird das Kaffeehaus im „Treffpunkt-Zelt“ bleiben, wo die Pfadfinder-Gilden Mariahilf und Markgraf Leopold die Bewirtschaftung übernahmen. Übrigens: Mariahilf ist die Gilden-Patin der Pfadfinder-Gilde Markgraf Leopold.

1987: 60 Jahre Pfadfindergruppe 17

Die Pfadfinder-Gilde Mariahilf beteiligte sich vom 8. bis zum 10. Mai 1987 federführend an der Jubiläumsveranstaltung „60 Jahre Pfadfindergruppe 17 – Mariahilf“ mit einem Festabend, Filmvorführungen und insbesondere mit einer professionell gestalteten Ausstellung.

Diese Ausstallung umfaßte Erinnerungsstücke der Altpfadfinder der Gruppe 17 und auch viele Leihgaben des Institutes für Pfadfindergeschichte, das unter dem Titel „Pfadfindermuseum“ besser bekannt ist.

Gestaltet wurden die beleuchteten Informationskästen vom Gildemitglied Erich Bieglmayer, der in seinem beruflichen Leben ein Experte in Austellungsdesign ist, und vom damaligen Gildemeister Karl Fasching, der tagelang als sozusagen freier Mitarbeiter in der Werkstatt von Erich die Schaukästen mit Bildern befüllte und beschriftete. Einige dieser Tafeln sind auch heute noch erhalten. Daneben wurde auch ein großes Panoramabild vom Jamboree 1951 in Bad Ischl gemacht, das heute im Landesverband der Wiener Pfadfinder und Pfadfinderinnen, WPP.at, als Leihgabe hängt.

Die grüne Festschrift wurde von Karl Fasching gestaltet und der Druck vom Gildenitglied Gerhard Schürz besorgt. Wer sich dafür interessiert, kann vielleicht noch eines der Exemplare ergattern: nirgendwo sost wurde bisher besser die Geschichte der Pfadfindergruppe 17 in Wort und Bild festgehalten.

1986: Projekt „Ein Sommer in Frieden“

Vom 2. bis zum 30. August 1986 nahmen die Familien Bischof, Köck und Hietz insgesamt fünf Kinder aus dem kriegsgebeutelten Libanon gastfreundlich auf.

Hintergrund war die Aktion des Gildenverbandes „Ein Sommer in Frieden“, wo eine ganze Schar von Kindern aus dem Libanon einmal ohne Angst ihre Sommerferien in Österreich verbringen konnten.

1985: Investitur der Pfadfinder-Gilde Mariahilf

Nach der Aufnahme in den Verband der Pfadfinder-Gilden Österreichs, fand am 9. November 1985, dem Weltfreundschaftstag, im Hotel Ibis in Wien 6 die sogenannte Investitur statt.

Eine Investitur ist im Gildenverband sozusagen die Geburtstagsfeier einer neuen Gilde. Taufpate bei diesem Fest war die Gilde Kreuzenstein, Gründer und erster Gildenmeister war damals Ing. Karl Fasching.

Das Fest fand im Rahmen des Balles zum Weldfreundschaftstag der Pfadfindergilden Österreichs statt, was dem Ganzen einen würdigen Rahmen gab.

 

1985: 1. Generalversammlung im Salvatorsaal

Die erste Generalversammlung fand im wunderschönen Salvatorsaal, der das Prachtstück der Klosteranlage in der Pfarre Mariahilf ist, statt.

Die Gilde war von Anfang an mit der Pfarre Mariahilf eng verbunden. Denn dort wurde bereits 1927 die Wiener Buben-Pfadfindergruppe 17 gegründet, die auch den Namen „Mariahilf“ trägt. Die Pfarrgemeinde, deren Gebiet sich über die ehemalige Wiener Vorstadt Mariahilf erstreckt, hat ihren Namen von der Mariahilfer Kirche mit dem Gnadenbild „Marila Hilf“. Das Original dieses Bildes malte Lukas Cranach der Ältere (1472-1553) in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts (nach 1537) und befindet sich im Dom St. Jakob zu Innsbruck.

Auch der 6. Wiener Gemeindebezirk, mit dem sich Gilde und Gruppe eng verbunden fühlen, trägt diesen Namen.