Don’t make a fool out of me (Rønholt/Rønholt)

You can go out every evening, party with your friends

And have a real good time
You can use up all your money, paying for the rounds
Drinking fancy wine
You can stay out all evening ’til the day begins
Lookin’ like something that the cat dragged in
You can make anything you want of yourself
//: But don’t make a fool out of me ://

You can get up in the morning, looking like a mess
’cause you didn’t sleep to welll
You can go about your business, doing well I must confess
Although you feel like hell
You can go to bed early , you’re mighty tired, you say
Lie down and pass out in front of the TV
You can make anything you want of yourself
//: But don’t make a fool out of me ://

You can make a loose appointment, and stretch it in the end
If that’s the way you feel
You can make a big arrangement and call it of again
That’s alright with me
But one thing you can’t do, is take another woman’s man
Use him for what you want, and give him back again
You can make anything you want of yourself
//: But don’t make a fool out of me ://

Don’t it make my brown eyes blue

Don’t know when I’ve been so blue
Don’t know what’s come over you
You’ve found someone new and
Don’t it make my brown eyes blue
I’ll be fine when you’re gone
I’ll just cry all night long
Say it isn’t true and
Don’t it make my brown eyes blue
Tell me no secrets, tell me some lies
Give me no reasons, give me alibies
Tell me you love me and don’t let me cry
Say anything but don’t say goodbye
I didn’t mean to treat you bad
Didn’t know just what I had
But honey now I do
And don’t it make my brown eyes
Don’t it make my brown eyes
Don’t it make my brown eyes blue

Ja, so warn‘s (Die alten Rittersleut‘) von Karl Valentin

Die alten Rittersleut

(Ja, so warn s’)

Karl Valentin

Melodie zum Lied Die alten Rittersleut
Musiknoten zum Lied Die alten Rittersleut

LIEDTEXT

Zu Grünwald im Isartal,
glaubt es mir, es war einmal,
da ham edle Ritter g’haust,
dene hat’s vor gar nix graust!
Ja so warn’s, ja so warn’s,
ja so warn’s die alten Rittersleut’
Ja so warn’s, ja so warn’s
die alten Rittersleut’.

Das spöttische Lied über Die alten Rittersleut verfasste der Münchener Komiker und Schauspieler Karl Valentin 1939/40 als Beitrag für sein letztes Theaterprojekt, ›Die Ritterspelunke‹. Dabei nutzte er die 1914 im ›Klampf’n Toni‹ veröffentlichte Ritterballade ›Ujeh, die alten Ritterleut‹ von August Endres als Vorlage. Valentin fügte aber nicht nur neue Strophen hinzu, sondern vereinfachte auch den Refrain und komponierte eine neue und vor allem eingängige Melodie.

Infolge der Kriegswirren verbreitete sich das Stück zunächst nur langsam. Ein am 24. Januar 1941 entstandener Rundfunkmitschnitt konnte beispielsweise erst nach dem Krieg als Schallplatte veröffentlicht werden.

Sehr bekannt hingegen wurde das Lied in der Version der bayerischen Dixie-Band Hot Dogs, die 1966 mit Die alten Rittersleut ihren ersten großen Erfolg feierten.

Seitdem wurde das Lied zu einem modernen Volkslied, einem zeitlosen Gassenhauer, was sich auch darin niederschlug, dass unzählige, oft anonym verfasste, Strophen bekannt wurden, die sich nicht immer streng an das Ritterthema halten, sondern auch andere, nicht selten schlüpfrige, Themen aufgreifen. Und natürlich enden alle Strophen mit dem markanten Refrain: »Ja, so warn s’, ja, so warn s’ die oiden Rittersleut«.

Zu den volkstümlichen Versionen die eine größere Bekanntheit erlangten gehören die von Peter Steiner & Ferdl bzw. Klaus & Ferdl gesungenen Aufnahmen. 2009 erschien eine Kinderversion mit angepassten Texten, gesungen von Kindern unter dem Namen Sternschnuppe. Wie bekannt Die alten Rittersleut noch heute ist, zeigen u.a. auch die vielen Hobby- und Spaß-Videos auf Youtube.

Karl Valentins Originaltext geriet derweil immer mehr in Vergessenheit, was u.a. vielleicht am bayerischen Dialekt und dem bis Ende 2018 bestehenden Urheberschutz liegen mag. Dennoch folgen die meisten Versionen Valentins erster Strophe in mal mehr bayerischen und mal mehr hochdeutschen Fassung:

Zu Grünwald drunt´ im Isartal
Glaubt es mir, es war einmal
Da ham edle Ritter g´haust
Denne hat´s vor gar nix graust.

Als Liedabschluss kursieren zwei Varianten. Die erste Version, die mehr der erzählerischen Tradition folgt, lautet:

Zu Grünewald, die Rittersleut
Leben nicht mehr seit langer Zeit,
Nur die Geister von densölben
Spuken Nachts in den Gewölben.

Eine andere Variante endet auf:

Wollt´ ein Ritter einmal schnackseln
Mußt´ er aus der Rüstung kraxeln
Dabei ward ihm der Spaß verdor´m
Deshalb san´s heut ausgestor´m.

und mit der Anspielung auf Goethes ›Götz‹-Zitat wird oft angehängt:

Die alten Ritter war´n recht grob,
Doch ihre Sprach´, die is net tot,
Es sei uns Rat in allen Dingen
Ritter Götz von Berlichingen!

Dazwischen war viel Platz für allerlei Spott, Spaß und Übermut, mal bayerisch derb, mal hochdeutsch gelackt, aber immer mit einem Zwinkern im Auge.

Zu den klassischen ersten Strophen gehören:

Kam ein Ritter auf die Welt,
Hat ihm z’erst das G’wand gefehlt,
Das einz’ge, was ihm Gott gegeben,
Das war der Hang zum Saufen eben.

Und die armen Ritterkindeln
Hatten auch noch eisern Windeln,
Und wenn sie mal reingeschoßt,
War’n die Windeln gleich verrost.

Hieß ein Ritter Friederich,
War er meistens liederlich.
Bis er in die Ehe kam
Ward er wie ein Lämmlein zahm.

G’suffe hams, dös glaub’ns mir
Aus die Eimer Wein und Bier.
Ham’s dann all’s g’suffe habt,
Dann san’s untern Tisch g’schlabt.

Knappen waren auch dabei
Bei der alten Ritterei,
Besoff’ne Ritter heimzutragen,
Denn es gab kein Trambahnwagen.

Ein Ritter vor dem großen Tor
Stand mit seinem Spieß davor,
Daß auch keiner sich erdreißt’
und ihm in dem Burghof schaut.

Hier noch eine Auswahl bekannter Strophen:

So ein alter Rittersmann
Hatte sehr viel Eisen an,
Die meisten Ritter, muß ich sag’n,
Hat deshalb der Blitz erschlag’n.

Ritt ein Ritter auf ein Ross,
War das Risiko sehr groß
Hatt sein Ross an Hupfer getan,
Lag im Dreck der gut Mann.

Einst ein Ritter Kunibert
Hockte sich verkehrt aufs Pferd
Wollte er nach hinten seh´n
Braucht´ er sich nicht umzudrehn.

Das Burgfräulein Kunigunde
Roch gar schröcklich aus dem Munde
Bis ihr dereinst beim Minnedienste
Ein Bandwurm aus dem Halse grinste.

Ritter Max von Freising drunt´
War a oider geiler Hund
Wollt immer nur nach Maderln schau´n
Doch einmal hat´s ihn umgehau´n.

Mußt´ ein Ritter einmal pieseln
Ließ er´s in die Rüstung rieseln
Hatt´ er das Visier net offen
Ist der arme Kerl ersoffen.

Ließ der Ritter einen fahrn,
War die ganze Rüstung warm
Ein Ritter macht’ sich nichts dafür,
Er ließ ihn raus beim Visier.

Selbst die kleinen Ritterknaben
Hatten sehr viel Leid zu tragen
Schmerzen hatten sie beim Scheißen,
Denn die Windeln warn aus Eisen.

Tom Borg, 23. Januar 2019

Camping von Pirron & Knapp

Campingrundreisebericht
Pirron & Knapp
Intro:A–Dur (Bass:A–F#-F–E–2x)
AD
Wir bringen ihnen jetzt ob sie es hör’n woll’n oder nicht
E7 A
unseren Campingrundreisebericht.
A E7
Das Wichtigste beim Camping ist ein erstklassiges Zelt,
A
man braucht an Tisch, an Sonnenschirm und auch ein Bett das sehr gut hält.
AE
Dann braucht man Luftmatratzen, Schlafsäck, einen Sessel für den Gast,
H7 E7
und als Österreicher einen rot-weiß-roten Fahnenmast.
A E7
Drei, vier Reindl, ein paar Häferl eine Dose für das Salz,
A
einen Seiher für die Nudeln, einen Tiegel für das Schmalz,
AE
ein paar Gabeln, Löffel, Messer, eine Kanne für den Tee,
H7 E7
zwei, drei Teller und an Stampfer für das Erdäpfelpüree.
AD
Jetzt können’s wohnen, können’s kochen aber eins können’s noch nicht,
E7 A
ihre Füße wasch’n, ’s G’schirr, de Händ’ und ’s G’sicht.
Dazu brauchen’s ein Lavoir, am besten nehmen sie gleich zwei,
weil sonst gibt es in der Früh um des Lawua a Streiterei.
Einen Wassersack den brauchen’s unbedingt, dann wär’s auch g’scheit an Kanister als Reserve falls kein Wasser weit und breit.
Ein Geschirrtuch und ein Badetuch, drei Handtücher, an Schwamm, einen Waschl für das Gschirr, zwei, drei Stück Seife, einen Kamm. etwas Soda, Reibsand, Hautcreme g’hört dazu wenn man campiert, nicht vergessen einen Kübel wo das Wasser ausg’schütt wird.
Und wenn’s das alles haben sind sie fertig und fix,
doch für a Reparatur haben’s noch nix.
Dazu brauchens eine Nadel, einen Zwirn, a Scher, an Draht,
etwas Lötzinn, falls ein Reindl irgendwo ein Loch kriegt hat,
eine Lötlampe, die brauchen’s, weil sonst wird das Zinn ned weich, und an Spiritus, sonst spielt ihnen die Lampe einen Streich.
An Synthetikum zum Picken und zum Binden einen Bast,
ein paar Nägel, eine Zange, siebzig Meter Hansaplast.
Auch ein Fleckputzmittel brauchen’s – merken sie sich diesen Rat, denn sonst seh’n die Leute gleich was man im Urlaub g’essen hat. Und wie wir beide dann dermaßen ausgerüstet war’n,
san wir mit’n Auto noch Italien gefahrn.

Bis noch Wiener Neustadt runter war des Fahrn a Passion,
nur des G’schirr, das hot an Lärm g’mocht und der Reibsand war am Bod’n. Doch dann kommt der blöde Schranken und der geht auf einmoi zua,
und wir müssen plötzlich bremsen und des G’schirr kommt zu uns fua.
Auf die Gabeln samma g’sessn und wir konnten uns net drahn,
sunst warn die Nudln owigflog’n, de uns am Schoß gelegen san.
Dass der Schranken wieder ob’n woar ham wir erst goa net erblickt,
weil des Hansaplast des hot die ganze Windschutzscheib’n verpickt.
Und dann war’n wir am Semmering, die Luft war oba mies,
wie uns der Spiritus ausgrunnan is.
In der Kurven hot der Sonnenschirm sich aufgspannt über’m Bett, die ganzen Nudl’n san am Bod’n gleg’n, nur die Gobeln leider net. Unser Fahnenstange hot auf amoi s’ Gleichgewicht verlorn,
drauf is a Radlfahrer von der Stangen aufgegabelt word’n.
Doch des hot ihm net vü ausgmocht hob’n wir später dann erfohrn, denn er wär ja sowieso genau die gleiche Streckn gfohrn.
Und damit er uns net owi foit, drum hab’m mir’n dann mit’n Droht, an die Stangan bund’n, sengs’ es is scho guat wann ma an hot. Wir soiten schon in Italien sein noch unserer Uhr,
dabei war’n ma ned amoi no in Bruck an der Mur.
Und die nächsten Kilometer hab’n sich fürchterlich gezog’n,
weil der Reibsand is uns plötzlich ins Getriebe einigflog’n.
Und auch durch den Lärm vom Gschirr san mir net aufmerksam d’rauf wurd’n, dass wir schon seit längerer Zeit an hintern Reifen hab’n verlurn.
Ganz schön langsam hot sich alles aufg’löst, doch zu unserm Glück,
hat der Synthetikum wieder alles ganz von selber z’sammenpickt.
A7 A7 D D
Und mit letzter Kraft san ma einigfahr’n nach Bruck dort an der Mur.
E7 E7 E7 E7
Habn des Klumpert an Oitwarentandler um an Kilopreis verkauft,
E7 E7 A E7 A6
Weil vom Camping hab’n wir zwei für alle Ewigkeit jetzt gnua.

 

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Was Wir bringen ihnen jetzt ob sie es hör’n woll’n oder nicht unseren Campingrundreisebericht.

Das wichtigste beim Camping ist ein erstklassiges Zelt,
man braucht an Tisch, an Sonnenschirm und auch ein Bett das sehr gut hält.
Dann braucht ma Luftmatratzen, Schlafsäck, einen Sessel für den Gast,
und als Österreicher einen rot-weiß-roten Fahnenmast.
Drei, vier Reindl, ein paar Häferl eine Dose für das Salz,
einen Seier für die Nudeln, einen Tiegel für das Schmalz,
ein paar Gabeln, Löffel,Messer, eine Kanne für den Tee,
zwei drei Teller und an Stampfer für das Erdäpfelpüree.
Jetzt können’s wohnen, können’s kochen aber eins können’s noch nicht,
ihre Füße woschn’, s’ Gschia, de Händ und s’Gsicht.

Dazu brauchen’s ein Lawua, am besten nehmen sie gleich zwei,
weil sonst gibt es in der Früh um des Lawua a Streiterei.
Einen Wassersack den brauchen’s unbedingt, dann wär’s auch g’scheit
an Kanister als Reserve falls kein Wasser weit und breit.
Ein Geschirrtuch und ein Badetuch, drei Handtücher an Schwamm,
einen Wåschl für das Gschirr, zwei, drei Stück Seife einen Kamm.
etwas Soda, Reibsand, Hautcreme g’hört dazu wenn man campiert,
nicht vergessen einen Kübel wo des Wasser ausgschütt’ wird.
Und wenn’s des alles haben sind sie fertig und fix,
nur für a Reperatur haben’s noch nix.

Dazu brauchens eine Nadel, einen Zwirn, a Schea, an Draht,
etwas Lötzinn falls ein Reindl irgendwo ein Loch kriegt hat,
eine Lötlampe die brauchen’s weil sonst wird der Zinn ned weich,
und an Spiritus sonst spielt ihnen die Lampe einen Streich.
An Synthetikum zum Picken und zum Binden einen Bast,
ein paar Nägel, eine Zange, siebzig Meter Hansaplast.
Auch ein Fleckputzmittel brauchen’s merken sie sich diesen Rat,
dennsonst seh’n die Leute gleich was man im Urlaub g’essen hat.
Und wie wir beide dann dermassen ausgerüstet wår’n,
sind wir mit’n Auto noch Italien gefåhrn.

Bis noch Wiener Neustadt wår des fåhrn a Passion,
nur des G’schirr des hot an Lärm g’mocht und der Reibsand wår am Bod’n.
Doch dånn kommt der blöde Schranken und der geht auf einmoi zua,
und wir müssen plötzlich bremsen und des G’schirr kommt zu uns fua.
Auf die Gobin’ samma g’sessn und wir konnten uns net drahn,
sunst warn die Nudln owigflog’n de uns am Schoss gelegen san.
Daß der Schranken wieder ob’n woar håm wir erst goa net erblickt,
wie des Hansaplast des hot die gånze Windschutzschieb’n verpickt.

Und dann wår’n wir in Semmering, die Luft wår oba mies,
wie uns der Spiritus ausgrunna is.
In der Kurven hot der Sonnenschirm sich aufgspannt über’n Bett,
die gånzen Nudl’n san am Bod’n gleg’n, nur die Gobin’ leider net.
Unser Fåhnenstånge hot auf amoi s’ Gleichgewicht verlorn,
drauf is a Radlfåhrer von der Stången aufgegabelt word’n.
Doch des hot ihm net vü ausgmocht hob’n wir später dann erfåhrn,
wei er wär ja sowieso ganau die gleiche Streckn gfohrn.
Und damit er uns net owi foit, drum håb’m ma ihn mit’n Droht,
an Stange bund’n, sengs’ es is scho guat wån ma an hot.
Wir soiten schon in Italien sei noch unserer Uhr,
dabei wårn’ wir noch ned amoi nu in Bruck an der Mur.

Und die nächsten Kilometer håb’n sich fürchterlich gezog’n,
wie der Reibsånd is uns plötzlich ins Getriebe einigflog’n.
Und auch durch den Lärm vom Gschirr san wir net aufmerksam d’rauf wurd’n,
dass wir schon seit längerer Zeit an hintern Reifen håb’n verlurn.
Ganz schön langsam hot sich alles aufg’löst, doch zum Glück,
hot’ der Synthetikum wieder Ålles ganz von selber z’sammenpickt.
Und mit letzter Kraft san ma einigfårn’ in Bruck dort an der Mur.
Håbn des Klumpert an Oitwårentandler um an Kilopreis verkauft,
Weil vom Camping håb’n wir drei für alle Ewigkeit jetzt gnua.